Leere Druckerpatronen, Tintenpatronen und Toner zum Ankauf

Jeder sollte es tun...

…leere Druckerpatronen verkaufen

Vom Umweltschutz-Aspekt her ist es ganz eindeutig. Es sollte ein Volkssport sein, die eigenen leeren Druckerpatronen zu verkaufen, anstatt sie achtlos zu entsorgen. Es stellt sich nur die Frage wer Interesse am Ankauf von leeren Druckerpatronen haben kann. Die Antwort liegt wie so oft im Internet. Es hat sich ein Markt entwickelt, bei dem sich Unternehmen um die Gunst der leeren Druckerpatronen regelrecht streiten und sich preislich immer wieder überbieten. Besonders neu auf dem Markt befindliche Druckerpatronen erzielen hohe Ankauf-Preise und sind bei den Unternehmen sehr begehrt. Es handelt sich bei diesen Firmen um so genannte Broker, welche verschiedene Absichten verfolgen. Die leeren Tintenpatronen und Toner sind wiederum bei der Recyclingindustrie, welche sich auf die Wiederaufbereitung von leeren Druckerpatronen und Toner spezialisiert hat, sehr begehrt. Stellen sie doch einen echten Rohstoff dar, welchen es zu ergattern gilt. Man muss wissen, dass der Großteil der alternativen Toner und Druckerpatronen (man kennt sie auch als Kompatible, Refill oder Rebuild Kartuschen) im Grunde nichts anderes sind, als ehemals leer gedruckte Originalpatronen, welche durch einen bestimmten Aufbereitungsprozess wieder als benannte Produkte in den Markt zurück geführt werden. Werden also neue Patronen und Toner von einem der Hersteller eingeführt, sind genau diese Patronen auf dem Recyclingmarkt sehr begehrt, da es nur wenig dieser Kartuschen gibt. Analog dazu verhält es sich mit dem Überangebot. Alte und viel verkaufte Druckerpatronen und Tintenpatronen verlieren mit der Zeit für die Recyclingindustrie an Wert. Es hat sich eine regelrechte Börse entwickelt, welche in Monatsintervallen agiert und die Preise für die leeren Tintenpatronen im Ankauf immer wieder angepasst werden müssen. Das typische Spiel von Angebot und Nachfrage.



Nur ein Teil findet den Weg zum Broker

Aufgrund der oftmals hohen Preise für Originalprodukte wie Tintenpatronen und Toner, haben sich die Menschen bereits vor längerem Gedanken gemacht, wie man beim Druck Geld einsparen kann. Daraus entwickelte sich schließlich ein ganz neuer Markt, die Recyclingindustrie im Druckerpatronen und Toner Geschäft. Da die Industrie, genau wie in anderen Zweigen und Branchen auch, permanent mit Rohstoffen versorgt werden muss, entstand beiläufig der Leergutbroker-Markt. Leergutbroker handeln, vergleichbar mit Brokern an der Börse, mit Rohstoffen. Bei Brokern an der Börse sind dies Rohstoffe aus der Natur. Bei Leergutbroker ist es die leere Tintenpatrone, die leere Druckerpatrone, der leere Toner oder auch die leere Trommel. Die Recyclingindustrie kann ausschließlich durch die hohe Produktivität günstige Preise veranschlagen. Diese hohe Nachfrage an leeren Druckerpatronen kann einzig und allein von Sammelstellen gedeckt werden. Der Einkauf von leeren Patronen in kleinen Magen ist für die Industrie nicht machbar und langfristig zu teuer. Die Aufgabe der Broker ist es den Markt zu studieren, permanent Lagerware in Form von leeren Tintenpatronen bereit zu stellen und wenn nötig ad-hoc größere Mengen ausliefern zu können. Tintenpatronen, Druckerpatronen, Toner und Trommeln gibt es von den verschiedensten Herstellern in den unterschiedlichsten Ausführungen. Mehrere tausend verschiedene Produkte wären denkbar, logistisch und wirtschaftlich jedoch nur schwer realisierbar. Viele Broker stellen daher ihre Produktlisten, die sie bereit sind anzukaufen, online zur Verfügung. Oft ist es auch möglich sich die jeweiligen Preise, die die Broker bereits sind im Ankauf zu bezahlen, anzusehen und sofort zu entscheiden, welcher Broker für einen der Beste ist. Oftmals unterscheiden sich die Preise bei den einzelnen leeren Kartuschen, zum Teil auch sehr stark. Würden alle Toner und Tintenpatronen, welche leer gedruckt wurden in die Hände eines Brokers gelangen, hätte die Recyclingindustrie wohl zum einen weniger Probleme an leere Druckerpatronen zu gelangen. Auf der anderen Seite wäre auch der Umwelt geholfen. Es entstehen jährlich massive Müllberge durch leere Tintenpatronen und Toner, welcher kleiner gehalten werden könnten.



Nicht alles wird auch vergütet

Ein weiteres wichtiges Aufgabenfeld eines Brokers ist es, die Spreu vom Weizen zu trennen. Nicht jede Sendung, die ein Leergut Broker erhält ist einwandfrei und ohne Beanstandungen. Eine leere Tintenpatrone ist ein sensibler Rohstoff, der schnell Schaden nehmen kann. Besonders Tintenpatronen mit integriertem Druckkopf und Chip sind anfällig auf Schäden, was die Tintenpatrone unbrauchbar machen kann. Defekte Düsenplatten, die für den einwandfreien Ausdruck zuständig sind, bis hin zu Rissen im Mikrochip lassen die Druckerpatrone vom wertvollen Rohstoff zum Abfallprodukt werden. Nicht immer kann man diese Schäden sofort und mit dem bloßen Auge erkennen. Ein gutes Auge, viel Erfahrung und eine größere Portion Glück gehören in diesem Business, wie in vielen anderen Zweigen und Branchen auch, einfach dazu. Um den Ausschuss möglichst klein zu halten, scheuen es viele Broker bereits bei der Warenannahme nicht, auszusortieren und bei augenscheinlichem Betrug die Annahme zu verweigern. Falls die Patronen die Warenannahmekontrolle überstehen, werden die leeren Tintenpatronen und Toner gereinigt und ein weiteres Mal auf Schaden untersucht. Auch ein elektronischer Test der leeren Patronen in möglich. Diese Sortierung ist wichtig, um auch weiterhin hohe Preise im Ankauf zahlen zu können, aber auch, um dem Industriekunden qualitativ hochwertige Rohstoffe liefern zu können. Qualität ist hier entscheidend, denn das Recycling einer Tintenpatrone und eines Toners sind teuer. Funktioniert die Kartusche im Anschlusstest nicht oder nicht 100%-ig, wird die Tintenpatrone oder der Toner entsorgt. Also im Grunde ein doppelter Schaden für die produzierende Fabrik, da das Leergut und der Wiederaufbereitungsprozess bezahlt werden mussten. Man sollte den Leergutbrokern also nur leere Druckerpatronen zusenden, die unbeschädigt sind. Auch selbst wiederbefüllte Tintenpatronen werden ungern von den Brokern angenommen. Die Gefahr, dass die bereits wiederbefüllte Patrone am Ende des Aufbereitungsprozesses nicht funktioniert ist wesentlich höher, als bei unbehandelten, erst entleerten Kartuschen. Es gibt einige Broker im Internet, die für gute Ware eine Menge Geld bezahlen. In den meisten Fällen lohnt sich die Recherche.