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Toner leer und nun
?
Was tun, wenn der Toner leer ist…
Das ist eine gute Frage, auf die es aber auch eine gute Antwort gibt,
die sich auch finanziell lohnen kann. Ist der Toner leer gehört
er nicht in den Müll. Ganz im Gegenteil. Der Toner ist ein begehrter
Stoff eines ganzes Industriezweiges und somit eine Menge Geld wert.
Wie viel genau der Toner tatsächlich Wert ist hängt von
einigen Faktoren ab. Handelt es sich bei dem leeren Toner beispielsweise
um einen sehr häufig verkauften Toner, wird der Ankaufpreis wahrscheinlich
etwas niedriger sein. Das bedeutet aber nicht, dass es sich nicht
lohnen würde den Toner trotzdem als leer zu verkaufen.
Des Weiteren hängt es mit der Technik, die im Toner steckt zusammen,
wie viel die Leergut Ankäufer bereit sind zu bezahlen. Da die
leeren Toner höchstwahrscheinlich aufbereitet werden, um sie
später wieder als Refill oder Rebuilt Toner zu verkaufen,
kommt es ebenso darauf an, wie einfach oder aufwendig es ist, den
Toner zu recyceln. Der Prozess kann teuer oder vergleichsweise günstig
sein. Außerdem ist die Ausschussquote, die
nach dem Recyclingprozess anfällt von Toner zu Toner unterschiedlich.
Haben Sie einen leeren Toner zu verkaufen, der erfahrungsgemäß
eine relativ hohe Ausschussquote hat, werden sie für den Toner,
den sie leer verkaufen möchten höchst wahrscheinlich weniger
Geld im Ankauf beim Broker einbringen.
Ablauf und Rückgabe des Toner
Doch wie kann man seinen leeren Toner eigentlich gewinnbringend veräußern
und so einen kleinen Anteil vom neuen Toner wieder reinholen? Im Grunde
ist das ganz einfach. Es gibt Leergutbroker, die leere Toner,
aber auch Tintenpatronen, Trommeln, usw…annehmen oder auch ankaufen.
Die Rückgabe des Toner ist dabei sehr oft denkbar
einfach, damit auch so viele wie möglich diese Chance wahrnehmen.
Es ist selbstredend, dass eine komplizierte Rücknahme des Toner
durch den Broker nur ungern wahrgenommen würde. Daher hat man
versucht den Rückgabe-Prozess so einfach und unkompliziert
wie nur möglich zu gestalten. Sehr oft läuft dies nach
demselben Schema ab. Als erstes sucht man sich einen Leergutbroker
aus der Vielzahl der Angebote aus. Hierbei wird es einem äußerst
einfach gemacht, da die Preislisten sehr oft bereits online angeboten
werden. Man kann sich also selbst ausrechnen, wie viel Geld man in
etwa für seine leeren Patronen und Toner erwarten darf. Drucken
sie sich, falls noch möglich, die Preisliste einfach aus und
markieren sie die entsprechenden Kartuschen mit einem Marker. So sehen
sie übersichtlich und transparent, wo sie am meisten bekommen.
Als zweites sollten sie sich die Konditionen für die Rückgabe
der Toner und Tintenpatronen näher ansehen. Auch hier gibt
es Unterschiede. Einige berechnen die Versandkosten, einige holen
bei entsprechender Menge die Toner sogar bei ihnen ab. Manche Broker
haben Restriktiven eingeführt und nehmen beispielsweise
nur eine bestimmte Anzahl einer Sorte an. So lohnt es sich definitiv
mehrere, mittlere Sendungen an den Broker zu veranlassen, um die Grenze
nicht zu überschreiten. Achten sie auch darauf, dass die Toner
bei der Rückgabe, also dem Versand an den Broker gut verpackt
sind. Defekte Toner werden in der Regel nicht vergütet. Auch
leere Toner und Tintenpatronen sollten also wie wertvolle Ware behandelt
werden. Achten Sie auch darauf, wie es mit der Zahlung aussieht. Der
Broker sollte angeben, bis wann er die Zahlung an sie vornimmt. 7-14
Tage sind eine annehmbare Zeit. Bei mehr als 30 Tagen sollten sie
gegebenenfalls einmal beim Broker nachfragen oder einen anderen Leergut
Broker auswählen. Machen Sie auch ein Bild der Sendung, damit
sie bei Rückfragen gewappnet sind. Besonders bei größeren
Rückgabe-Mengen sollten sie sich durch ein Foto absichern.
Was passiert nach dem Ankauf der Toner ?
Haben Sie die Rückgabe Ihrer Toner an den Broker veranlasst und
die Toner kommen unbeschadet beim Broker an, läuft es in der
Regel in etwa nach demselben Muster ab. Nach dem Toner Ankauf
müssen die Toner geprüft werden. Dabei erfolgt so gut wie
immer die Sichtprüfung der Toner und Tintenpatronen, welche dem
Broker einen ersten Eindruck vom Zustand der Toner vermittelt. Es
gibt, wie in jeder anderen Branche auch, schwarze Schafe,
die defekte oder benutzte leere Toner an Broker senden und auf ein
wenig Vergütung für bereits defekte Ware hoffen. Ein Broker,
der etwas von seinem Geschäft versteht wird die Toner aber relativ
schnell aussortieren können. Die Sichtprüfung dient
also in erster Linie dazu die Spreu vom Weizen zu trennen. Jede Patrone
und Kartusche ist im Grunde anders. Daher gehört viel Erfahrung
bei der Reinigung und der zweiten Sichtprüfung dazu. Ein Ankauf
von Toner ohne diese Prüfung würde dem Broker sehr teuer
kommen, da hier weitere Schäden ans Licht kommen. Leere Toner
sind häufig nach dem Ankauf schmutzig. Eine Reinigung bringt
da viele Schäden zum Vorschein. Legen die Broker wert auf Qualität
führen Sie in der Regel abschließend noch eine elektronische
Prüfung (soweit erforderlich oder technisch möglich)
durch. Diese Prüfung ist aufwendig und häufig auch sehr
teuer, da Prüfgeräte erforderlich sind. Jedoch kann die
Qualität des Leerguts dadurch sehr stark erhöht werden,
was ausschlaggebend für den weiteren Verkauf an die Recyclingindustrie
sein kann. Ein Ankauf von Toner ist einfach, der Weiterverkauf
von qualitativ hochwertigem Leergut um einiges schwieriger.
Ankauf auch von Tintenpatronen und Druckerpatronen
Jedoch nicht nur ein Ankauf von Toner findet statt. Toner werden sehr
häufig von Unternehmen verwendet, da Tintenpatronen oder Druckerpatronen
schlichtweg schmieren können. Laserdrucker, welcher Toner verwenden
haben in der Regel auch eine höhere Druckkapazität und müssen
daher nicht so häufig wie Tintenpatronen und Druckerpatronen
gewechselt werden. Laserdrucker sind meist auch für eine höhere
Laufleistung ausgelegt und somit häufig robuster als Tintenstrahldrucker.
Daher kommen Tintenstrahldrucker im Grunde fast ausschließlich
in Privathaushalten zum Einsatz. Nun könnte man meinen, dass
es sich nicht lohnt als Privatmann seinen Druckerpatronen zum Ankauf
an einen Broker zu senden. Doch das ist so nicht ganz richtig.
Auch hier kommt es wieder auf zwei Aspekte an. Zum einen auf die Anzahl
der leeren Tintenpatronen, die man verkaufen möchte.
Und zum anderen auf die Tintenpatronen-Type. Denn
auch hier werden (analog wie beim Toner Ankauf) unterschiedliche Preise
bezahlt. Von 0,50 Euro bis zu 5,00 Euro pro Stück ist alles möglich.
Auch hier ist es wieder wichtig die Preise zu vergleichen und sich
Preislisten anzusehen. Der Ankauf von Tintenpatronen bzw. der
Ankauf von Druckerpatronen wird einem auch hier wieder äußerst
einfach gemacht. Es ist sehr komfortabel und im Grunde einfach
von zu Haue aus abzuwickeln. Es ist sehr sinnvoll seine
leeren Tintenpatronen, Toner und Druckerpatronen zu verkaufen, da
sie damit nicht nur Geld für vermeintlichen Müll verdienen
können. Sie sollten auch den Umweltaspekt,
der dahinter steckt nicht außer Acht lassen. Zu viele leere
Patronen werden jährlich auf den Müll geworfen. Zwar ist
Recycling in Deutschland sehr fortgeschritten und der größte
Teil der geschredderten Tintenpatronen finden ihren weg häufig
zurück in die Industrie. Jedoch ist das natürlich nicht
weltweit so. Des Weiteren ist es natürlich sinnvoller, wenn
aus einem leeren Toner wieder ein voller Toner wird, anstatt
als Plastiktüte beim Einkauf zu enden. Der geringere Rohstoffverlust
ist beim direkten und nicht beim zweckentfremdeten Recycling wahrscheinlicher.
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